PREUSSISCHES KAMMERORCHESTER

Bereits seit über 60 Jahren kann man die Musiker des Preußischen Kammerorchesters auf den Konzertpodien erleben. Das Orchester hat seine Wurzeln im 1954 gegründeten damaligen Staatlichen Kreiskulturorchester Prenzlau. 1993 ist es aus der Nordostdeutschen Philharmonie hervorgegangen.

Seine Heimat hat das Kammerorchester in Prenzlau, das im Nordosten Brandenburgs liegt.

Das Orchester zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Neben regelmäßigen Klassik-, Unterhaltungs- und Kammermusikkonzerten in Prenzlau gastiert es häufig im In- und Ausland. Dazu gehören Konzerte in Dänemark, Pakistan, den USA sowie in Belgien, Bulgarien, den Niederladen, Italien und in Polen. Zuletzt führte eine Konzertreise im März 2012 in die Schweiz. Seit Gründung der Kammeroper Schloss Rheinsberg gastiert das Preußische Kammerorchester in Opernproduktionen des Internationalen Festivals im Schlosstheater. Regelmäßig gastiert das Orchester auch beim Musiktheaterfestival „Oper Oder-Spree“ in Neuzelle und Beeskow.

Chorsinfonische Konzerte mit dem Chor der Camerata Nova Stettin, dem Uckermärkischen Konzertchor Prenzlau, der Singakademie Potsdam und weiteren Chören aus dem In- und Ausland haben sich zu besonderen Publikumsmagneten entwickelt. Eine intensive Zusammenarbeit pflegt das Orchester zu den Musikhochschulen in Berlin. Chefdirigenten des Preußischen Kammerorchesters waren Rudolf Nötzel, Hans Rotman, Daniel Inbal und Frank Zacher. Derzeit bekleidet James Lowe dieses Amt. Geschäftsführender Direktor des Orchesterträgers – der Uckermärkischen Kulturagentur gGmbH – ist Jürgen Bischof.

Namhafte Gastdirigenten wie Alun Francis, Rolf Reuter, Mathias Husmann sowie Michael Güttler und Nir Kabaretti standen am Pult des Orchesters. Solisten wie Christiane Edinger, Ulrich Herkenhoff, Nils Mönkemeyer, Yvonne Wiedstruck, Daniel Hope, Uwe Komischke, Ovidiu Badila, Piet Van Bockstal, Pierre-Henri Xuereb, Denys Proshayev, Wolfgang Seifen, Karsten Mewes, Peter Klaveness und Thomas Käppler konnten für Konzerte und CD-Einspielungen verpflichtet werden.

Das Orchester wirkte bei CD-Produktionen mit Werken von Vanhal (DOMusic Belgien), J. S. Bach, Händel (Christophorus), Mozart und Husmann mit. Das 5. Klavierkonzert von Beethoven mit Denys Proshayev (1. ARD-Preisträger) wurde 2005 eingespielt. Im Mai 2016 erschien die CD „Romantik pur – Werke für Orgel und Orchester“, eingespielt vom Preußischen Kammerorchester und dem Organisten Helge Pfläging unter dem Dirigat von Jürgen Bischof.

Das Ensemble

Aiko Ogata

1. Violine

Aiko Ogata Konzertmeisterin
Jakub Rabizo

1. Violine

Jakub Rabizo 2. Konzertmeister
Varvara Ciocea

1. Violine

Varvara Ciocea
Astrid Kuthning

1. Violine

Astrid Kuthning
Agnieszka Pietrzak

2. Violine

Agnieszka Pietrzak Stimmführerin
Penka Bliznakova-Fischer

2. Violine

Penka Bliznakova-Fischer
Eugen Moldovan

2. Violine

Eugen Moldovan
Anna Szosta

Viola

Anna Szosta
Joanna Maksymowicz-Raczyńska

Viola

Joanna Maksymowicz-Raczyńska
Bálint Gergely

Violoncello

Bálint Gergely
Vladimir Reshetko

Violoncello

Vladimir Reshetko
Thomas Paffrath

Kontrabass

Thomas Paffrath